Nahrung

Die Suche nach Nahrung nimmt im Leben der Menschen eine zentrale Rolle ein.
Die Menschen der Altsteinzeit folgten den Wildtieren auf deren Wanderungen, um an ihr Hauptnahrungsmittel, das Fleisch, zu gelangen. Darüber hinaus sammelten sie wilde Kräuter und Beeren, soweit die karge Landschaft dies ermöglichte. Das Überleben war jeden Tag von Neuem von einer erfolgreichen Nahrungssuche abhängig.
In der deutlich wärmeren Mittelsteinzeit änderte sich die Vegetation, die Haselnuss breitete sich aus, und in den entstehenden dichten Wäldern lebten Wildtiere wie Rothirsch, Wildschwein und Auerochse. Besonders der Fischfang gewann an Bedeutung. Nahrung gab es in ausreichender Menge, die Menschen mussten daher nicht mehr ständig auf Wanderschaft sein.
Wirklich sesshaft wurden sie aber erst in der Jungsteinzeit. Mit dem Beginn des Ackerbaus änderte sich der Speiseplan der Menschen, Getreide wurde zu einem Hauptnahrungsmittel. Das Fleisch lieferten nun Haustiere wie Rind, Schaf und Schwein.